Berufsunfähigkeitsversichewrung für Schüler und Kinder: Warum ein früher Start Gold wert ist
Wenn Eltern an die Zukunft ihrer Kinder denken, stehen meist Ausbildungspläne, Studium oder der Führerschein im Vordergrund. An das Thema "Berufsunfähigkeit" (BU) denken die wenigsten – schließlich arbeiten Kinder und Schüler noch gar nicht.
Als erfahrener Versicherungsmakler sage ich jedoch: Gerade weil sie noch nicht arbeiten, ist der Abschluss einer BU oft der klügste finanzielle Schachzug, den Eltern für ihren Nachwuchs machen können.
In diesem Artikel erkläre ich Ihnen, warum Schüler eine der interessantesten Berufsgruppen für Versicherer sind, wie es um die staatliche Absicherung bestellt ist und warum Warten in diesem Fall oft teuer bezahlt werden muss.
Der Mythos: "Kinder brauchen keine BU"
Das Missverständnis liegt im Begriff "Beruf". Ein Schüler übt keinen Beruf im klassischen Sinne aus. Doch versicherungsrechtlich ist der "Beruf" des Kindes eben: Schüler.
Die Tätigkeit eines Schülers ist definiert durch den Schulbesuch, das Erledigen von Hausaufgaben und den Schulweg. Kann ein Kind dies aus gesundheitlichen Gründen (Krankheit oder Unfall) dauerhaft nicht mehr leisten, liegt faktisch eine Berufsunfähigkeit vor. Doch wer zahlt dann?
Staatliche Absicherung für Schüler: Ein löchriges Netz
Viele Eltern wiegen sich in falscher Sicherheit und glauben, der Staat würde im Ernstfall einspringen. Die Realität ist jedoch ernüchternd:
1. Kein Anspruch auf Erwerbsminderungsrente
Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente greift in der Regel erst, wenn man mindestens 5 Jahrelang Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt hat (die sogenannte Wartezeit). Schüler und Studenten erfüllen diese Voraussetzung fast nie.
2. Die Gesetzliche Unfallversicherung reicht nicht
Zwar sind Kinder in der Schule und auf dem Schulweg gesetzlich unfallversichert. Doch die Statistik zeigt: Über 90 % aller Berufsunfähigkeiten werden durch Krankheiten(Psyche, Krebs, Nervensystem) ausgelöst, nicht durch Unfälle. Hier leistet die Unfallkasse nicht.
Die drei strategischen Vorteile einer Schüler-BU
Warum sollten Sie sich bereits heute mit dem Thema befassen, auch wenn Ihr Kind erst 10, 12 oder 15 Jahre alt ist? Es gibt drei unschlagbare Argumente, die rein mathematischer und strategischer Natur sind.
1. Der "Gesundheits-Joker": Einfrieren des Gesundheitszustands
Dies ist das wichtigste Argument. Je jünger der Antragsteller, desto gesünder ist er meistens. Schüler haben selten Rückenleiden, Bluthochdruck oder psychische Vorerkrankungen (Burnout), die bei Erwachsenen oft zu Risikoaufschlägen oder Ablehnungen führen.
Mit einer Schüler-BU "frieren" Sie den guten Gesundheitszustand Ihres Kindes ein. Erkrankungen, die nachVertragsabschluss auftreten, sind mitversichert und führen nicht zu höheren Beiträgen.
2. Die Berufsgruppeneinstufung: Günstig einsteigen
Die Versicherer kalkulieren Beiträge nach Risikogruppen. Ein Dachdecker zahlt deutlich mehr als ein Bürokaufmann. Schüler werden in der Regel in eine sehr günstige Berufsgruppeeingestuft.
3. Der Zinseszins-Effekt beim Eintrittsalter
Das Eintrittsalter bestimmt maßgeblich den Beitrag. Wer mit 15 Jahren einsteigt, zahlt über die gesamte Laufzeit (z.B. bis 67) oft eine niedrigere monatliche Prämie als jemand, der erst mit 25 oder 30 Jahren einsteigt – selbst wenn man die längere Zahlungsdauer berücksichtigt.
Was passiert nach der Schule? (Nachversicherungsgarantien)
Eine gute Schüler-BU ist kein starres Produkt, sondern wächst mit dem Leben mit. Ein entscheidendes Qualitätsmerkmal sind die Nachversicherungsgarantien ohne erneute Gesundheitsprüfung.
Zu bestimmten Ereignissen kann die Rente erhöht werden, zum Beispiel:
Das bedeutet: Sie starten heute vielleicht mit einer Absicherung von 1.000 Euro monatlich. Wenn Ihr Kind später als Ingenieur 4.000 Euro verdient, kann es den Schutz anpassen – ohne dass der Versicherer fragen darf: "Hatten Sie in der Zwischenzeit einen Bandscheibenvorfall?"
Alternativen: Was, wenn die BU noch zu teuer ist?
Nicht immer lässt das Familienbudget eine volle Berufsunfähigkeitsversicherung zu. Hier gibt es Alternativen, die als "Einstiegsdrogen" in die Absicherung fungieren:
Fazit: Ein Geschenk für die Zukunft
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Schüler ist weit mehr als nur eine Versicherung gegen Krankheit. Sie ist eine Option auf eine bezahlbare Absicherungfür das gesamte spätere Erwerbsleben.
Da der Staat Schüler und Studenten bei krankheitsbedingter Erwerbsunfähigkeit weitgehend im Regen stehen lässt, liegt die Verantwortung hier bei den Eltern. Wer früh handelt, sichert seinem Kind niedrige Beiträge und den Zugang zu erstklassigem Schutz – unabhängig davon, welche gesundheitlichen Herausforderungen die Zukunft bringt.
Möchten Sie wissen, ab welchem Alter eine Absicherung für Ihr Kind möglich ist und wie hoch der Beitrag für eine "echte" Schüler-BU im Vergleich zu späteren Einstiegsalternativen wäre? Ich erstelle Ihnen gerne eine unverbindliche Modellrechnung.
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